Die Farbtemperatur stellt einen Vergleich dar, wie ein perfektes weißes Blatt Papier bei unterschiedlichen Lichtarten aussehen würde. Die Einheit ist Grad Kelvin.

Normalerweise unterscheidet man zwischen drei Farbtemperaturgruppen:

  • Warmes Licht: (Farbtemperaturen zwischen 2800°K und 3500°K). Das entspricht dem Licht einer Glühbirne oder Halogenlampe.
  • Neutrales Licht: (Farbtemperaturen zwischen 3800°K und 4500°K). Laut Experten sei das das natürlichste Licht.
  • Kaltes Licht: (Farbtemperaturen über 5000°K). Es entspricht einem sehr sonnigen oder bewölkten Tag. Ein Vorteil des Kaltlichts ist, dass bei gleicher Intensität eine höhere Lumen-Anzahl erzeugt wird. Dies führt wiederum zu einer verbesserten Wahrnehmung der Leuchtkraft.

LED-Displays von geringer Qualität besitzen feste Farbtemperaturen, da ihre Elektronik keine Regulierung unterstützt. Fortschrittlichere LED-Displays hingegen verfügen über Systeme, die eine Bildeinstellung bei Farbtemperaturen von 3000°K bis 6500°K ermöglichen.

EINSTELLUNG ODER WEIßABGLEICH UND FARBTEMPERATUR

Der Weißabgleich (White Balance, WB) ist die Kontrolle verschiedener digitaler Bildwiedergabegeräte. Er gleicht die Grundfarben Rot, Grün und Blau (RGB) aus, sodass der hellste Bildteil als Weiß und der dunkelste Bildteil als Schwarz erscheint. Führt man den Weißabgleich richtig durch, sind Schwarz und Weiß so rein, dass sie keine Farbdominanz mehr besitzen. Andernfalls hat das Weiß ein dominantes Blau, wenn die LEDs zu kalten Farben tendieren, oder es hat ein dominantes Gelb, wenn sie zur warmen Farbtemperatur neigen.