WAS IST EIN KONTRAST?

Der Kontrast bei LED-Werbedisplays ist der maximale Unterschied der Leuchtintensität zwischen Weiß und Schwarz. Das Kontrastverhältnis (X:1-Verhältnis) beschreibt den Unterschied zwischen dem hellsten Weiß und dem dunkelsten Schwarz, das man auf einem LED-Werbedisplay sehen kann.

Je höher das Verhältnis ist, desto mehr Zwischentöne können vom System erzeugt werden.

WELCHER UNTERSCHIED BESTEHT ZWISCHEN EINEM STATISCHEN KONTRAST UND EINEM DYNAMISCHEN KONTRAST?

Der statische Kontrast misst den Unterschied zwischen einem schwarzen und einem weißen Pixel in einem Moment. Die Zahlen sind normalerweise niedrig (800:1, 1000:1, 1600:1, …). Man sollte auf diese Daten achten, wenn man das Display für statische Bilder (Grafikdesign oder Bildbearbeitung) verwenden möchten.

Der dynamische Kontrast hingegen ist ein Maß der Hersteller, um über einen bestimmten Zeitraum messen zu können, wie stark sich ein Pixel von Schwarz bis Weiß (oder zwischen Grautönen) ändert. Die Zahl hängt nicht wie beim statischen Kontrast von der physischen Technologie ab, sondern von Software-Algorithmen und der Bildverarbeitung. Die Zahlenangabe ist hier in der Regel höher als beim statischen Kontrast (20.000:1, 50.000:1, 100.000:1 oder sogar noch höher). Das dynamische Kontrastverhältnis ist ein ziemlich relatives Maß, das jedoch bei der Messung der Kontrastqualität bei bewegten Bildern nützlich sein kann.

KONTRAST DER SCHWARZEN LEDS (Black Led) BEI LED-DISPLAYS. SIND SIE BESSER?

Für die LED-Innendisplays wurden SMD-LEDs entwickelt, die herkömmlich u.a. als schwarze LEDs bezeichnet werden. Ihre Harzschicht besitzt einen dunklen Farbton oder ist ganz schwarz. So wird der Bildkontrast erhöht, wenn wir zu Schwarz neigen. Jedoch leidet der Kontrast, wenn wir zu Weiß tendieren, sodass die Kontraststufe unverändert bleibt. Es handelt sich somit eher um ein Marketinginstrument als um einen wichtigen Wert, den es zu berücksichtigen gilt.