Ein LED-Board oder LED-Modul für LED-Displays ist eine kleine Schaltung, die die LEDs und die restliche notwendige Elektronik integriert, damit die LEDs Bilder und Videos abspielen können.

DIE GRÖßE DER LED-MODULE

Die Größen der LED-Module oder LED-Boards werden generell von der Modul-Pixelung bestimmt.

Die gebräuchlichsten Größen in Hinsicht auf die Pixelung sind folgende:

– Bei mehrfacher Pixelung von 5mm beträgt die Modulgröße 320x160mm oder 160x160mm
– Bei mehrfacher Pixelung von 4mm beträgt die Modulgröße 256x128mm oder 128x128mm
– Bei mehreren Pixeln von 3mm beträgt die Größe des Moduls oder des LED-Boards 192x192mm

ANSCHLUSS UND VERKABELUNG DER LED-MODULE

Die Module verfügen über zwei Anschlüsse: Auf der einen Seite die 5V-AC-Zuführung und auf der anderen Seite der Multipin-Dateneingang.

Alle Anschlüsse versorgen eine Gruppe von LED-Modulen. Im Datenteil werden diese von der Kontroll- oder Empfangskarte an die Module gesendet.

ANBRINGUNG UND INSTALLATION DER LED-MODULE IM GEHÄUSE

Die kleinen LED-Module werden in einen strukturierten LED-Rahmen oder ein Gehäuse eingebaut, aus denen sich das LED-Großdisplay auf viele verschiedene Arten zusammensetzt. Alles hängt von der Displaynutzung und -installation ab.

Befestigung mit Schrauben

Die Module werden mit Schrauben am Strukturgehäuse befestigt. Dies ist die gängigste Weise bei LED-Displays.

Magnetische Befestigung

Für einen schnellen Austausch, bei dem der Wartungseingriff in wenigen Sekunden erfolgen muss. Dafür werden die Schrauben durch Magnete ersetzt.

Spezielle Mechanismen zur schnellen Extraktion

In diesem Fall sind die Module etwas größer als die Standard-Module. Sie bilden Frontantriebssysteme, um vom Gestell oder Gehäuse gelöst werden zu können. Diese Module werden nur bei LED-Großdisplays verwendet, die an Hausfassaden oder -wänden befestigt sind.

TEILE UND KOMPONENTEN VON LED-MODULEN

Elektronisches Board:

Schaltkreis mit Kupferleiterbahnen, die ihre Elemente miteinander verbinden. Diese Boards werden mit automatischen Integrationsprozessen zusammengebaut. Im Falle einer Anwendung von regenfesten LED-Displays, werden spezielle Isolierungs- und Antifeuchtigkeitsbearbeitungen vorgenommen, bei denen eine zusätzliche Schutzschicht hinzugefügt wird. Auf der Vorderseite werden die LEDs eingesetzt und auf der Rückseite sind die ICs (Chips oder Integrierter Schaltkreis) eingebaut. Diese steuern die Farbe, Helligkeit und alle anderen Aspekte, die die Bilderwiedergabe ermöglichen, wie die Datenanschlüsse und die Schaltkreisversorgung.

Frontalmaske:

Es handelt sich um ein schwarzes Plastikvorderteil. Es hat Öffnungen, die den LED-Positionen entsprechen. Normalerweise werden sie mit kleinen Schrauben auf der Moduloberfläche befestigt.

Diese Raster oder Masken der LED-Module haben verschiedene Funktionen:

  • Sie „schützen“ die LEDs, da sie so auf dem Schaltkreis nicht komplett freiliegen
  • Bei LED-Außendisplays sind die Plastikgitter normalerweise mit einem Überstand auf jeder LED ausgestattet. Auf diese Weise wird ihre Sichtbarkeit bei direkter Sonneneinstrahlung verbessert.

Hintere Plastikstruktur:

Das schwarze Plastikteil verleiht der Leiterplatte Stabilität und befestigt sie am LED-Rahmen. Bei regenfesten LED-Displays werden oft Gummidichtungen eingebaut. So wird das Eindringen von Wasser und Feuchtigkeit in die LED-Bildschirms verhindert.