WAS SIND BILDWINKEL?

Bei Fernsehern und LED-Displays aller Art bezeichnet man die Position, von der aus, der Betrachter ein Bild oder Video korrekt erkennen kann, als Bildwinkel. Bei Displays mit einem geringerem Sichtwinkel, kann man nur ein scharfes Bild erkennen, wenn man sich direkt vor dem Display befindet.

SICHTWINKEL BEI LED-DISPLAYS

Der Sichtwinkel bei einem LED-Bildschirm wird horizontal und vertikal gemessen. Er gibt in Bezug auf eine Sicht senkrecht zur Oberfläche an, in welchem Bereich des Displays die Bilder sichtbar sind. Zum Beispiel stellt bei 160/120 Blickwinkelmessungen die erste Zahl (160) den horizontalen Blickwinkel dar. Er zeigt an, dass ein Bild auf dem Display sichtbar ist, wenn man sich horizontal in einem Bereich bis 160° bewegt (von einer Seite zur anderen). Die zweite Nummer (120) definiert den vertikalen Blickwinkel. Er beschreibt die Sichtbarkeit eines Bildes in einem vertikalen Bereich von 120°. Dieser Winkel ist wichtig bei LED-Displays, die erhöht platziert sind, wie beispielsweise an Säulen, Monoposts oder Hausfassaden.

WARUM IST DER SICHTWINKEL EINES LED-DISPLAYS WICHTIG?

Der Sichtwinkel eines Displays kann die richtige Wahrnehmung eines Inhalts beim Betrachter bestimmen. Deshalb ist es ratsam, dass das Display über einen horizontalen Sichtwinkel zwischen 120° und 160° und einen vertikalen Sichtwinkel zwischen 120° und 160° verfügt.

Die Led-Typen, die bei einem Display verwendet werden, können den Sichtwinkel beeinflussen. Die SMD-LEDs und die vandalismussicheren LEDs besitzen ein Format, das einen besseren Sichtwinkel ermöglicht.

Durch die Verwendung der drei Grundlichtfarben in einer einzigen Verkapselung entsteht keine visuelle Beeinträchtigung bei der Betrachtung des Inhaltes aus einem großen Sichtwinkel. Bei den DIP-LED-Displays wird dieser Winkel jedoch durch die eigene Morphologie der LEDs verringert. Befinden sich die drei Grundfarben in separaten LEDs, kann es zu einem leichten Farbverlust kommen, wenn der Inhalt aus einem offenen Winkel betrachtet wird. Dies kann wiederum bewirken, dass auf dem Bild dominante Farben auftreten und so die Farbtreue beeinträchtigt wird.